13. Oktober 2001, 18:14, Thomas

Levitikus: Weitere Opfergesetze

Der Zauberwürfel

was sonst noch so überlegt wurde …

m: z.b. beleuchtung ist noch ein wichtiges thema und sollte insbesondere im zusammenspiel mit projektionen gut durchdacht, d.h. recht sparsam eingesetzt werden. aber alle theorie… eine coole idee, jedenfalls, in diesem zusammenhang war die “organische projektion”, die man erlangen könnte, wenn man kleine tubifex-mückenlarven in einer petrischale vor einen scheinwerfer klebt. könnte tolle discoeffekte ergeben. ausprobiert haben wir es aber nicht. wahrscheinlich würden die armen dinger schnell gekocht werden, und eine der 783 phlegmaregeln besagt, dass wir alles essen müssen, was wir töten.
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13. Oktober 2001, 18:13, Thomas

Levitikus: Gesetz über die Feststellung von Aussatz

phlegmatic phantom kit

m: nachdem die idee, eine diskettenbox mit flashplayern zu machen, schon einige monde alt war, wurde das phlegmatic phantom kit: die verteilung des ostjordanlandes meine initialzündung weil a) ich das ding richtig witzisch fand, b) es durch kurze loops = kleine dateien sogar im internet gut läuft, und c) es interaktiv ist. wenn unsere gäste auf der party schon nicht ins geschehen eingreifen können, sollen sie wenigstens ein kleines interaktives trostpflaster mit nach hause nehmen dürfen. zwei tage hab ich hierfür gebraucht, dann gleich die bierorgel in angriff genommen und dann… war irgendwie die luft wieder draussen.
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13. Oktober 2001, 18:09, Thomas

Levitikus: Gesetz für den großen Versöhnungstag

Die Kunst kein Designer zu sein

die kunst, kein designer zu sein … / entwicklung einer flashanimation zum thema kunst und design

t: so fing alles mal an! lange vor unserem studium war malte und mir klar, daß wir an eine kunsthochschule wollten…und dies wurde auch voller stolz auf die eigene entscheidung jederman mitgeteilt, auch wenn er es gar nicht hören wollte…wir fanden uns dabei ziemlich cool! doch hin und wieder stellte dann jemand die für uns bedrückendste frage…was wollt ihr denn dort studieren?…es folgte erst betretenes schweigen und dann eine eher schüchterne und kleinlaute antwort…eigentlich freie kunst…und…aber wir werden uns wohl für grafik-design bewerben. dann folgten meistens noch seltsame erklärungsversuche…freie kunst, brotlose kunst, usw. …wir waren nämlich irgendwie zu cool für ein designstudium…und zu feige für…ach, lassen wir das!: deuteronomium: segen des gehorsams-fluch des ungehorsams
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13. Oktober 2001, 18:07, Thomas

Levitikus: Gesetz über das Verhalten bei unreinen Ausflüssen

Phlegma im Dialog

phlegma im dialog / entwicklung einer flashanimation zum thema kommunikation

t: die wohl am häufigsten aufgetretene idee, während unserer treffen, war die von malte und mir geführten gespräche per diktiergerät aufzunehmen…doch wie so oft bei phlegma beließen wir es bei der idee…ist ja auch ganz schön! doch je tiefer wir in unser projekt eindrangen, desto codierter wurde unsere sprache…ist ja auch normal! ich wollte diesen umstand aber dennoch irgendwie festhalten und in eine form bringen. das resultat war dann ein sinnentleerter dialog auf dem klo…wo auch sonst!…es geht doch um das entleeren! exponiert auf einer bühne in szene gesetzt…so muß uns wohl unser umfeld wahr genommen haben: deuteronomium: wer in die gemeinde des herrn nicht aufgenommen werden darf
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13. Oktober 2001, 18:04, Thomas

Levitikus: Gesetz für die Wöchnerinnen

Die Diskettenbox

die diskettenbox / konzept und design einer sammlung von flashanimationen in einer diskettenbox

m: in der phlegmaproduktpalette gibt es zur zeit zwei produktionsschwerpunkte: grosse filme und kleine filme. erstere werden an anderer stelle hinreichend beschrieben (ich spar mir jetzt mal die verweise), letztere fallen, seit wir mit flash arbeiten, quasi als nebenprodukte an. thomas und ich kompensieren hier vor allem die langwierige, gemeinsame arbeit an den grossen sachen, durch kleine egotrips, die in ihrer bearbeitungszeit oft nicht mehr, als ein paar stunden benötigen. es ist schon bezeichnend, dass in den flashbüchern grundsätzlich von filmen die rede ist, obwohl das programm eigendlich für die gestaltung von internetseiten entwickelt wurde. und so geht man auch mit dem selbstverständnis eines regisseurs ans werk und nicht mit dem eines “designers”, egal ob’s linear abläuft oder endlos, interaktiv ist. selten machen wir stummfilme, vertonung, insbesondere selbstgebastelte musik, liegt uns sehr am herzen. in zukunft werden wir nur noch kleine filme machen, da uns die niedersächsische filmförderung nur 300,- pro film zahlt. das hat gerade mal die produktionskosten von fische gedeckt, einen flashfilm hingegen können wir damit in 500facher auflage auf den diskettenmarkt bringen. schlau wie wir nun mal sind, dachten wir: was, wenn wir auf den dingern sitzenbleiben? also erfanden wir den bestellservice: levitikus: gesetz über den genuss von opfergaben, verkaufen dann 5 diskettenboxen. von dem rest kaufen wir uns eine kiste bier. thomas, wie sehen die boxen eigentlich aus?
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